Der Pico de las Nieves ist höher als das Wahrzeichen Gran Canarias, der Roque Nublo, aber mit seinen 1949 m nicht der höchste Berg der Insel. Also knapp nicht!

Pico de las Nieves – mit Schnee bedeckter Feuerturm

Die Kanarischen Inseln sind Vulkaninseln. Das erkennt man schon daran, dass es viele karge Landschaften gibt. Ein Großteil der Erdoberfläche ist aus Lavagestein, was wir teilweise an den dunklen Stränden erkennen können. Der Pico de las Nieves ist die Spitze eines erloschenen Vulkans. Auf Grund der Höhe, ist der Berg im Winter manchmal mit Schnee bedeckt. Eine Tatsache, die dem Pico seinen Namen gab.

Der Berg ist grün, im Winter kann er ein weißes Häubchen haben
Der Berg ist grün, im Winter kann er ein weißes Häubchen haben

Und schon haben wir eine spanische Vokabel gelernt: „Nieves“ bedeutet auf deutsch Schnee. „Pico“ bedeutet u.a. soviel wie Spitze. Damit ist der Pico de las Nieves ein Berg, mit einer Schnee bedeckten Spitze.

Wo befindet sich der Pico de las Nieves?

Der Berg mit der weißen Spitze befindet sich im Inneren der Insel. Unmittelbar daneben gibt es ihn aber doch, den höchsten Berg Gran Canarias: der Morro de la Agujereada. Viel höher ist er gar nicht, aber 7 m machen nunmal einen Unterschied. Vom Pico de las Nieves könnt Ihr zur Gemeinde Tejeda schauen, zum Gebiet von Santa Lucia, bis zum blauen Meer und zur Nachbarinsel.

Blick aufs Meer von Gran Canarias zweithöchster Erhebung
Blick aufs Meer von Gran Canarias zweithöchster Erhebung

Der Berg spielt eben doch eine zentrale Rolle. Zumal Ihr den Pico de las Nieves auch vom Roque Nublo aus sehen könnt und auch vom Roque Bentayga.

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Eine schöne Aussicht vom zweithöchsten Berg

Wenn Ihr oben vor dem Roque Nublo steht und zum Pico schaut, dann ist das umgekehrt auch eine tolle Idee. Also ab auf den Vulkan, der jetzt als Rentner seinen Ruhestand genießt. Auch hier gilt wieder: Wer die Natur genießen möchte wandert durch den Naturpark hoch, die anderen nehmen den Mietwagen. Wir fahren bis fast ganz nach oben. Ein kleiner Transporter mit Verkaufswaren steht auch schon auf dem kleinen Parkplatz und verkauft kleine Snacks und Getränke. Es ist gar nicht so einfach einen freien Parkplatz zu finden, denn viel Platz ist dort oben nicht. Selbst die großen Busse fahren hinauf und veranstalten schweißtreibende Wendemanöver.

Mehr Platz ist nicht zum wenden...
Mehr Platz ist nicht zum wenden…

Ist es dann gelungen, stehen die Touristen dort und applaudieren dem Fahrer. Das ist aber auch beeindruckend, wie die Busfahrer diese großen Dinger durch die engsten Stellen manövrieren. Respekt! Im Übrigen dürfen wir nicht den gesamten Berg betreten. Ein Teil davon ist Militärgebiet.

Militärgebiet auf dem Pico de las Nieves
Militärgebiet auf dem Pico de las Nieves

Schon vom Parkplatz aus sehen wir den Roque Nublo und den Roque Bentayga. Wie winzig diese Steinchen doch wirken können. Aber der Blick ist genial. Von einem Nebel umgeben schimmert auch der Himmel nicht blau. Es ist aber auch kein Grau. Es ist eine beeindruckende Welt, von weit oben quer über die Insel bis ans Meer zu schauen.

Blick auf den Roque Nublo, Roque Bentayga und den Teide Blick auf den Roque Nublo, Roque Bentayga und den Teide
Blick auf den Roque Nublo, Roque Bentayga und den Teide

Hinter den beiden uns bekannten Felsen, schimmert dann der Riese vor: die höchste Erhebung Spaniens und damit auch der höchste Berg der Kanarischen Inseln: der Pico del Teide auf Teneriffa.

Ein Bild sagt mehr als 1.000 Worte, aber die Eindrücke…

… lassen sich nicht mit Worten beschreiben. Man muss es erleben!

So schön auch die Fotos sein mögen, ein Bild gibt niemals die Eindrücke wieder, die wir während unserer Reisen auf Gran Canaria erleben durften. Wow!