Nun kommt mit auf die nächste Erkundungstour von Gran Canaria. Auf der spannenden Fahrt von La Aldea de San Nicolas zum Tamadaba Natural Parc ging es im Landesinneren der Nordinsel an schönen Aussichtspunkten vorbei. Enge Straßen, mit vielen Kurven und einer spektakulären Sicht. Eigentlich folgten wir dem Schild wo drauf Stand: Artenara.

Kirche, Iglesia de San Matías
Wer findet die Kirche Iglesia de San Matías?

Der Ort soll ja sehr schön sein, deswegen steht er nun auf dem Programm. So fahren wir heute zur höchstgelegenen Gemeinde Grand Canarias, Artenara im Norden.

Artenara ist die am höchsten gelegene Gemeinde auf Gran Canaria

Artenara liegt auf Gran Canaria. Dem Miniaturkontinent mit dem ganz eigenen Spanien, weit weg vom Festland. „Liegt auf…“ könnt ihr fast wörtlich nehmen, denn der Ort Artenara liegt am höchsten. Unseren Mietwagen stellen wir an einem der freien Parkplätze am Straßenrand ab, denn der Norden Cran Canarias, und damit auch Artenara, sind touristisch nicht so überlaufen, wie der Süden. Von dort aus schauen wir mit einem atemberaubenden Blick auf das Innere der Insel. Tiefe Täler und grün Berge zieren das Bild der Umgebung. Der Kern von Artenara befindet sich 1269m über Meereshöhe. Das Besondere ist aber die Ausdehnung Artenaras. So gibt es Teile davon, die auf dem Niveau des Meeresspiegels liegen, der höchstgelegen Teil immerhin auf 1770m.

Artenara ist in eine spektakuläre Natur eingebettet
Artenara ist in eine spektakuläre Natur eingebettet

Die Bevölkerungszahl ist nicht sonderlich hoch, der Ort wirkt eher ruhig und verschlafen. Das täuscht allerdings. Denn die Bewohner feiern gern und haben viel Freude dabei. Auf dem Marktplatz, am 31. Dezember ist, bei einer Außentemperatur von 24 °C, schon von weitem laute Musik zu hören. Auf dem Platz tanzen mehrere rote Zipfelmützen zur Partymusik. Ausgiebig und voller Freude. Ein Treffpunkt aller Altersklassen. Selbst weiter weg setzen sich Kinder mit den Eltern in Bewegung. Herrlich!

Klar, der einzige größere Platz des Dorfes befindet sich an der Kirche, Iglesia de San Matías. Dort treffen sich Einheimische und ein paar Touristen.

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Acusa und die Höhlenwohnungen

Der Ortsteil Acusa, ist uns von der letzten Reise bekannt. Das ist dort, wo die Menschen in Höhlen leben. Was sich sehr primitiv anhört und mit Zivilisation nicht im Zusammenhang zu stehen scheint, ist allerdings bei Weitem gefehlt. Denn die Ausstattung der Höhlen ist entscheidend. Wieso sollte es dort keinen Strom und kein fließend Wasser geben? Alles da! Möchtet Ihr in Höhlen übernachten?

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Die Höhlenwohnungen von Acusa, einem Ortsteil von Artenara
Die Höhlenwohnungen von Acusa, einem Ortsteil von Artenara

Der Vorteil an den Höhlen ist auch die Temperatur. Im Sommer ist eine extreme Zimmertemperatur nicht zu erwarten. Kosten für den Betrieb der Klimaanlage gehen gegen Null.

Artenara – schöne Aussicht in grüne Natur mit blauem Wasser

Weil sich Artenara auf mehrere Höhenmeter verteilt, gibt es mehrere Aussichtspunkte, von denen wir grandiose Rundblicke auf die malerische Umgebung haben. Ein Bergdorf, umgeben von grünen Hügeln, schroffen Felsen und einem blauen Meer als Hintergrund. Bepflanzt mit Palmen und Nadelwald. Dazu die typischen Agaven.

Typische Palmenvegetation in Artenara
Typische Palmenvegetation in Artenara

Eine gute Grundlage für ein Bilderbuch. Welcher Ort eignet sich besser für Wanderungen in die Natur, als so eine landschaftlich beeindruckende Region?

Blick von der Christusstatue auf das blaue Meer
Blick von der Christusstatue auf das blaue Meer

Ein großer Jesus wacht über Artenara

Von Artenara aus haben wir einen fantastischen Ausblick auf den Roque Nublo und den Roque Bentayga. Zwei große Felsen, die das Landschaftsbild Gran Canarias prägen.

Ausblick auf den Roque Nublo
Ausblick auf den Roque Nublo

Schon bei der Einfahrt nach Artenara sehen wir die große Christusstatue. Sie ist natürlich etwas kleiner als das Pendant zu Rio de Janeiro in Brasilien, aber dennoch imposant.

Jesusstatue in Artenara
Jesusstatue in Artenara

Auf den kleinen Hügel können wir problemlos hinauflaufen. Gut, ein wenig Puste ist nötig, aber das ist zu schaffen und dauert nur ein paar Minuten. Auch hier lässt uns der Ausblick auf die Gemeinde zufrieden lächeln. Gigantisch! Es ist nur nachvollziehbar, dass die Bewohner ausgelassen mit den roten Mützen tanzen.